Schon kurz nach Beginn unserer Zeitrechnung gab es ein umfangreiches Wissen über die Zusammensetzung, die vorkommen und Lagerstätten der Mineralien und Gesteine. Verschiedene Rezepturen über die Anwendung von Mineralien in der Medizin sind im 'Papyrus von Ebers' zu finden. Und der legendäre chinesische Arzt Shen Nung setzte sich bereits vor etwa 5000 Jahren mit der Wirkung von Edelsteinen auf den Organismus auseinander. Die heutige Steinheilkunde hat einige der historischen Anwendungen als traditionellen Heilverfahren bis heute beibehalten.
Ein Mineral ist ein natürlicher Festkörper, der aus einem oder mehreren Elementen besteht und besitz eine definierte, gleichförmige physikalische und chemische Struktur. Gesteine sind aus mehreren Mineralien zusammengesetzt. Insgesamt kommen über 400 verschiedene Mineralien in Gesteinen vor, doch nur etwa 40 davon sind regelmäßig oder häufig vertreten.
Die Bestimmung von Mineralien und Gesteinen kann einigermaßen kompliziert sein, es gibt jedoch einige Kriterien, die bei der Bestimmung hilfreich sind, wie Härte, Strichfarbe, Bruch und Spaltbarkeit, Dichte, Glanz, Kristallsystem, Symmetrie der Kristalle, Tracht und Habitus, Lichtbrechung, optische Eigenschaften und Farbe.